Freifunk Kiel

Mitmachen!

Um beim Freifunk mitzumachen, brauchst du nichts weiter als einen passenden WLAN-Router und ein winzig kleines bisschen Platz f√ľr ihn.

Was ist Freifunk?

Freifunk ist ein Projekt, √ľber das Menschen wie du und ich ein stadtweites drahtloses Datennetz aufbauen. Das Netz soll die freie Kommunikation innerhalb der ganzen Stadt und, mithilfe von Links zu anderen St√§dten, auch √ľberregional erm√∂glichen. Um dies zu erreichen, werden sogenannte Freifunkknoten - das sind Router mit den Antennen, √§hnlich denen, die du von anderen drahtlosen Internetzug√§ngen schon kennst - von Freiwilligen an vielen Orten in der Stadt betrieben. Jedes WLAN-f√§hige Ger√§t, also beispielsweise Handy oder Notebook, kann sich in der N√§he eines solchen Knotens mit dem Netz verbinden und dar√ľber mit anderen Teilnehmern kommunizieren. Auch ein Zugang ins Internet steht meistens zur Verf√ľgung.

Wie funktioniert Freifunk?

Freifunk wird von einer Gruppe von Freiwilligen in Gemeinschaftsarbeit gepflegt. Wir, die Freifunk-Community, sorgen daf√ľr, dass auch hinter den Knoten alles funktioniert, pflegen und erweitern die Software f√ľr die Knoten, stellen Freifunk auf √∂ffentlichen Veranstaltungen vor, organisieren den Ausbau oder reden einfach nur mit unseren Nachbarn √ľber Freifunk. An der technischen Arbeit kann man sich beteiligen, muss es aber nicht.

Technisch gesehen bauen die Freifunkknoten ein sogenanntes Masch-Netzwerk untereinander auf. Das funktioniert immer, wenn sich zwei Knoten gegenseitig empfangen. Wie weit die Knoten senden und in welchem Umkreis sie andere Kntoten empfangen k√∂nnen, liegt am Typ und der verwendeten Antennen. Damit die dabei enstehenden Masch-Wolken sich auch empfangen k√∂nnen, wenn sie weiter als ihre Reichweite es zul√§sst voneinander entfernt stehen, kann man einen Teil seines Internetanschlusses mit dem Freifunk teilen. So k√∂nnen sich √ľber gut gesicherte Tunnel grosse Masch-Wolken bilden, √ľber die unter anderem wieder neue Internetzug√§nge zu erreichen sind.

Wie kann ich am Freifunk mitmachen?

Um selber zum Freifunker, zur Freifunkerin zu werden, brauchst du nichts weiter als ein kleines Ger√§t, das du bei dir zu Hause aufstellst und mit dem Internet verbindest. Dieses Ger√§t ist ein sogenannter Router, der mit etwas neuer Software zum Freifunkknoten wird. Der einfachste Weg zu einem solchen Freifunkknoten f√ľhrt √ľber deine lokale Freifunkcommunity. Dort h√§lt man oft passende und auch schon vorbereitete Knoten zum Selbstkostenpreis bereit. Du nimmst dir einen mit, stellst ihn zu Hause auf, verbindest ihn mit Internet und Netzanschluss ... und schon bist auch du ein Teil der wachsenden Freifunkcommunity.

Warum wird Freifunk gebraucht?

Der Zugang zu Information und zu M√∂glichkeiten, diese selbst zu verbreiten, ist zum elementaren Bestandteil unseres t√§glichen Lebens geworden. Sich Informationen beschaffen und bearbeiten zu k√∂nnen geh√∂rt zu den wesentlichen Voraussetzungen einer funktionierenden Demokratie. Dadurch, dass man das Internet und alles, was damit zusammenh√§ngt, politisch lange Zeit nicht wichtig genommen hat, ist die elektronische Kommunikation heute in wesentlichen Teilen der demokratischen Kontrolle entzogen und liegt in den H√§nden weniger grosser Telekommunikationskonzerne. Dem stellt der Freifunk eine Alternative an die Seite. Eine Alternative, die f√ľr jeden frei zug√§nglich ist, die kostenfrei ist, und die auch dann noch steht, wenn andere m√∂glicherweise Pleite gehen. Darum geht es, um nichts mehr und nichts weniger: dass alle Menschen an der Gemeinschaft teilhaben k√∂nnen.

Protokoll des Freifunk Treffens im September

03.08.2017 - Protokoll Freifunk Treffen

06.07.2017 - Protokoll Freifunk Treffen

01.06.2017 - Protokoll Freifunk Treffen